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Online-Musikkarriere in Eigenregie – so einfach, wie es klingt?

Das Märchen vom Tellerwäscher 2.0: Während talentierte Newcomer vor ein paar Jahrzehnten noch bei den großen Musikkonzernen Klinken putzen mussten, versprechen iTunes, Spotify & Co. schwarze Zahlen nach der DIY-Tonaufnahme und ein paar passend gesetzte Klicks. Doch ist es tatsächlich so einfach, mit den eigenen Songs online Geld zu verdienen? Und gibt es Schritte in der Produktion, die man besser dem Profi überlassen sollte?

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Bildquelle: © rafabendo (1003559) – pixabay.com  

Ein Musiker, der vor zwanzig Jahren gehört werden wollte, hatte ohne Plattenvertrag bei einem der großen Labels keine Chance. Im digitalen Zeitalter kann nun jeder, der Talent und ein gutes Audioprogramm besitzt, seine Songs im heimischen Proberaum aufnehmen und sie anschließend über entsprechende Download-Portale wie Apple Music, Amazon oder Musicload zum Kauf anbieten. Aber stellt sich so auch der gewünschte kommerzielle Erfolg ein?

Der Weg zum Erfolg: ein stimmiges Gesamtpaket 

Die traurige Wahrheit ist, dass die Entscheidung über Erfolg oder Misserfolg nur zu einem sehr geringen Prozentsatz von eurem Talent abhängt. Natürlich ist es wichtig, einen guten Song zu haben – ebenso wichtig ist jedoch, euch ein präsentes Image aufzubauen und in entsprechendes Marketing zu investieren: Nur wer weiß, dass es euch gibt, kann sich auch dazu entschließen, euren Song zu kaufen. Aus diesem Grund sind folgende Maßnahmen auch im digitalen Zeitalter unerlässlich, um kommerziell erfolgreich zu sein:

  • Image
Ihr wollt, dass man sich an euch erinnert und über euch spricht – nur so erreicht ihr es, dass viele Leute auf eure Musik aufmerksam werden. Wer nicht auf die eine oder andere Weise polarisiert, hat schon verloren.

  • Social Media Branding
Sorgt dafür, dass eure Musik bzw. eure Band auf allen wichtigen medialen Plattformen (vor allem Facebook, YouTube, Twitter und SoundCloud) zu finden ist. Durch regelmäßige Posts und Band-Updates stellt ihr sicher, dass ihr im Gespräch bleibt. Social Media Marketing ist die beste Möglichkeit, mit extrem geringem Kostenaufwand eine enorme Reichweite zu generieren.

  • Selbstvermarktung
Im Musikbiz bedeutet Marketing vor allem Selbstvermarktung: Wer eure Musik kauft, kauft auch ein kleines Stück von euch. Daher solltet ihr darauf achten, engen Kontakt zu euren Fans zu halten und sie durch regelmäßige Updates auf euren Social-Media-Kanälen, Uploads von neuen Songs oder Mitschnitten aus dem Proberaum, Umfragen, Gewinnspiele und kleine Give-aways interessiert zu halten. Ohne eure Fanbase seid ihr nichts – also gönnt ihnen den einen oder anderen Blick hinter die Kulissen.

  • Digitaler Musikvertrieb
Zukünftige Fans sollten sich nicht erst durch eine nebulöse Homepage klicken müssen, um an eure Songs zu gelangen. Eine sehr gute Möglichkeit für Newcomer, die sich noch nicht 100%ig mit dem Gewerbe auskennen, ist die Zusammenarbeit mit Plattformen, die dafür sorgen, dass eure Songs bei den großen Anbietern wie Amazon, Musicload, iTunes & Co. landen. Ein solcher digitaler Musikvertrieb ist beispielsweise Feiyr, der eine Art Schnittstelle zwischen Künstlern und Musikportalen darstellt. In der Preisliste von feiyr.com könnt ihr die aktuellen Gebühren einsehen, die die Plattform gegenwärtig für ihre Dienste erhebt.


Die Voraussetzung für Erfolg: ein gutes Produkt


Während der digitale Markt die Voraussetzungen dafür geschaffen hat, dass sowohl der Vertrieb der eigenen Musik als auch das entsprechende Marketing mit ein wenig Geschäftssinn, Social Media Skills und einer gehörigen Portion Engagement in Eigenregie gelingen können, stellt sich auf dem Weg zum fertigen Produkt doch die Frage, ob eine One-Man-Show das gewünschte Ergebnis erzielt. So entscheiden sich beispielsweise immer mehr Bands und talentierte Newcomer dafür, ihre Songs selbst zu mastern. Was häufig eine Entscheidung aus Kostengründen ist, kann im Zweifel jedoch über den Erfolg oder Misserfolg eurer Online-Musikkarriere entscheiden. Folgende Tatsachen sprechen dafür, den letzten Schritt zum fertigen Tonträger doch lieber dem Profi zu überlassen:

  • Know-how
Als Selfmade-Band kennt ihr euch selbstverständlich mit den Grundlagen der Bearbeitung aus – doch reichen eure Fähigkeiten wirklich für ein professionelles Endergebnis?

  • Equipment
Insbesondere Newcomer verfügen in der Regel nicht über das notwendige technische Handwerkszeug, das für ein akzeptables Ergebnis notwendig ist.

  • Räumlichkeiten
Beim Mastern wird es zwangsläufig laut. Möglicherweise habt ihr gutmütige Nachbarn oder einen selbstgedämmten Proberaum. Das bedeutet allerdings nicht, dass dieser Proberaum auch eine gute Klangqualität aufweist: Wenn ihr euch fürs selber Mastern entscheidet, lauft ihr Gefahr, bestimmte Unsauberkeiten ganz einfach nicht zu hören, weil euch die idealen räumlichen Voraussetzungen fehlen.

  • Distanz
Manchmal hat der Outsider ganz einfach die besseren Ohren. Ihr kennt euren Song in- und auswendig – das heißt aber auch, dass euch manche Dinge gar nicht mehr auffallen können, die ein unbeteiligter Dritter sofort hört. Änderungen, die dann noch vorgenommen werden, tun vielleicht weh, sind aber dringend notwendig, um am Ende ein makelloses Produkt zu erhalten.